Auch wenn die Temperaturen noch zu wünschen übrig lassen: Die tägliche Sonnendosis erhöht sich ständig und damit verbunden auch anderes. Quasi reziprok proportional zur Verringerung der Rocklängen. Womit wir auch schon beim Thema wären: Kondome! Ja, Überraschung, wer hätte das gedacht.
Ich habe damit auch bewußt bis nach Ostern gewartet, um der Versuchung dämlicher Wortspiele widerstehen zu können, Ihr kennt das: Eier suchen/bemalen, Karfreitag wird genagelt, Auferstehung etc. pp. Statt dessen habe ich einen anderen Anlaß gewählt, der langsam sein schwarz-weißes Haupt am Horizont erhebt: Die Fußball-WM! Olé, olé. Was die mit Kondomen zu tun hat? Ich erklär’s Euch, aber von vorne (keine Wortspiele, keine Wortspiele, ommmmm):
Erstmal: Kondome sind der letzte Scheiß, soviel steht mal fest. Zur schnellen Verhütung geht’s, nach Pearl-Index jedoch 20mal unsicherer als die Pille (aber immer noch bis zu 400mal billiger als eine Abtreibung). Und ich bin der letzte, der in die allgemeine AIDS-Hysterie einstimmt (wo wir gerade so schön bei Statistiken sind: In Deutschland sterben mehr Menschen bei Badeunfällen als an AIDS. Mal ganz zu schweigen von der Grippe im Winter und Hautkrebs im Sommer und anderen fiesen Krankheiten, die aber vergleichsweise keinen interessieren, solange kein Tier im Namen erwähnt wird). Gut. Deutschland ist relativ sicher. Aber jetzt kommt’s:
Viele Deutsche sind Fußballfans. Und die kommende Weltmeisterschaft findet in Südafrika statt. Einige Deutsche werden hinfliegen – ist ja schließlich gleich neben Deutsch-Südwestafrika, wo der Großopa mal ’ne Farm hatte.
Südafrika ist nun allerdings nicht mehr unter den „Ferner-liefen“-Ländern der AIDS-Statistik, sondern belegt einen guten Platz in den Top Ten; knapp jeder vierte ist mit HIV infiziert. Also ist es wohl für manchen an der Zeit, sich mit den ollen Parisern näher zu beschäftigen.
Was es da zu beschäftigen gibt? Oh, jede Menge! Irgendwo habe ich schonmal gegen BHs gewettert, ich weiß nicht, ob ich da erwähnte, daß lediglich 25-50 Prozent aller Frauen ihre korrekte BH-Größe kennen. Und ich habe so das Gefühl, daß es bei den Männern in Bezug auf Kondome ähnlich finster aussieht, zumal sich die Auswahlmöglichkeiten in Geschäften und Automaten meist nur auf Pipifax wie Geschmack, Noppierung oder Farbe beschränken. In Bezug auf die Größe hat man lediglich vereinzelt die Möglichkeit, auf XXL upzugraden, und das bezieht sich nur auf die Länge. Was ist nun aber mit der Dicke? Man stelle sich ein Hemd oder eine Hose vor (Hose „paßt“ hier wohl besser, hehe), die man zwar in verschiedenen Längen, aber nicht in verschiedenen Weiten kaufen kann. Doof? Allerdings.
Aber ganz so schlim ist es bei den Lümmeltüten nicht, es gibt sie schon in unterschiedlichen Weiten, die jedoch oft nicht angegeben sind. Das Zauberwort: nominale Breite. Durex zum Beispiel (die ich jedem schon aufgrund ihrer anatomischen Paßform empfehlen kann) gibt diese vorbildlich auf den Packungen an: 56 mm.
Doch was, wenn dies nicht ausreicht? Durex King Size legt zwar in der Länge noch anderthalb Zentimeter drauf, in der Breite aber nur 1 mm. Ritex XXL klingt toll, ist aber 5 mm kürzer und 1 mm schmaler als ein Standard-Durex. Fromms sind noch kürzer und nur noch 52 mm breit, und Blausiegel Contour gurkt irgendwo bei 48-52 mm rum. Toll für weniger gesegnete Herren, aber die interessieren hier nicht - zu große Kondome können schließlich problemlos mit Paketschnur um die Hüfte gebunden werden.
Von Blausiegel gibt es zwar auch noch die „Sensitive“, die eine Breite von 58 mm (plusminus 2!) haben, was bisher das höchste unter den Ladenkondomen war, das ich finden konnte; nur sind diese nicht aus Latex, sondern aus Polydings, und laut Testberichten ähnlich dehnbar wie eine PET-Flasche, jedoch kaputtbarer, sprich: schwer anzuziehen, leicht einzureißen. Die plusminus 2 mm stellen wohl den höchstmöglichen Dehnungsgrad dar.Also nix.
Worauf ich mit dem ganzen Blabla hinauswill? Ich mach’s kurz (hehe):
Wem die guten Durex nicht passen, kaufe sich Kondome von My.Size. Die decken die meisten Bereiche von 47-64 mm ab und sind im Internet oder sehr gut sortierten Fachhandel erhältlich.
Wie man nun seine Größe herausfindet? Ganz einfach. Das Längenmaß lassen wir mal aufgrund der Einfachheit außer acht. Die Bestimmung der Breite erfolgt durch Messung des Umfangs und folgender Formel:
Bei durchgängig gleichem Umfang des *hüstel* Objektes:
Umfang x 0,84 geteilt durch 2 = nominale Breite
Bei erhöhtem Umfang der Eichel nimmt man den Faktor 0,86 statt 0,84.
Oder man benutzt einen Rechner; zu finden auf der oben verlinkten My.Size-Seite oder auf vinico.com. Aber ein bißchen Kopfrechnen kann ja nicht schaden! Oder von mir aus auch mal mit Papier und Stift, falls Ihr noch wißt, wie das geht. Und auch ansonsten einen klaren Kopf behalten, damit Ihr mir meine Badeunfallstatistik nicht versaut.
Soviel jedenfalls dazu. Ach ja, und noch ein Wort an die fußballbegeisterten Damen, die den Sport mit einer Lustreise verknüpfen wollen: Im Vergewaltigen sind die Südafrikaner bereits Weltmeister, da helfen dann auch meine schönen Ausführungen und Berechnungen u.U. nicht weiter. Also Obacht! Und einen Vorrat an MySize 64ern einpacken, wenn man den Klischees glauben schenken darf.
Worum geht's hier eigentlich? Um Jesus, richtig, wieder einmal. Der mehr oder weniger als tot abgeschrieben wurde, dann aber doch nochmal auftauchte, wie ein fieser Filmbösewicht am Ende des dritten Aktes. Zum Beispiel dieser langhaarige Kerl in "Stirb langsam", der erst leblos in den Ketten hing, aber zum Schluß dann plötzlich doch noch am Leben war und ... hoppla, kennt jemand diesen Film noch nicht? Tut mir leid, falls ich da die Spannung verdorben habe, sogar zweimal, denn die Sache mit Jesus hab ich ja auch verraten ... Ich halte jetzt also lieber meine Klappe und lasse den Herrn höchstpersönlich sprechen. Singen. Was auch immer ...
Schnee. Schon wieder. Immer noch. In HAMBURG. Es gab zwar vor kurzem eine Grünphase, aber wie bei den Ampeln war sie viel zu kurz. Wer Wärme sucht, muß in den Süden fliegen, was mich natürlich zu den liebenswerten Geschöpfen bringt, die stets versuchen, einen Flieger zu besteigen: Stewardessen.
Ich meine natürlich: Flugbegleiterinnen. Wie auch immer man sie nennen mag, sie stürzen mich als Mann immer wieder in einen Zwiespalt. Einerseits möchte ich sie natürlich jung und knackig.
Andererseits stellt sich mir die Frage: Möchte ich mein Leben wirklich in die Hände von knapp 20jährigen Mädchen legen, die in ihrer Freizeit Germanys Next Topmodel gucken und am Handy stundenlang Schminktips austauschen? Deren Anweisungen soll ich im Notfall folgen? Mädchen, die nach der Einweisung in den Notausstieg („Aber den öffnen sie nur nach Aufforderung durch das Kabinenpersonal, verstanden?“) auf die Frage „Aber wenn Sie alle tot sind, dann mache ich das nach eigenem Ermessen, oder?“ schon keine Antwort mehr wissen und mir nur einen seltsam vorwurfsvollen Blick zuwerfen? Hm?
Zumal ich den Flugzeugen sowieso nicht traue, und das wohl auch zu recht. In der Sicherheitsbelehrung vor dem Abheben werden alle möglichen Katastrophen erwähnt: Feuer, Rauch, Absturz, Notwasserung ... und dann heißt es: „Im unwahrscheinlichen Fall eines Druckverlustes fallen Sauerstoffmasken aus der Decke“. Wieso wird denn beim Druckausfall explizit darauf hingewiesen, daß dieser unwahrscheinlich ist? Sind dann die anderen ganzen Szenarien wahrscheinlich? Warum wird das nur bei diesem Fall erwähnt? WARUM?
Und warum kann man sich mit anderen Fluggästen nicht vernünftig über diese wichtigen Themen unterhalten, ohne daß sie sich Kopfhörer aufsetzen und/oder anfangen zu weinen?
H5N1, H1N1, AIDS, DSDS - Panik, Panik, Panik. Dabei greift eine ganz andere Seuche immer weiter um sich und fordert täglich neue Opfer, hauptsächlich in Deutschland - und das wird totgeschwiegen! Ich rede von NEN1. Dieser heimtückische Erreger fiel mir schon vor Jahren auf, eine Eindämmung ist nicht in Sicht. Hauptverbreitungsgebiet scheinen elektronische Medien zu sein, also vermutlich eine Art Computervirus. Die Symptome äußern sich in folgenden abnormalen Satzkonstruktionen: "Hast Du 'nen Foto davon?" "Ich hätte gern 'nen Glas Wasser." "Du bist 'nen toller Liebhaber!" Gerade Letzteres höre ich immer wieder, und die darauf zwangsläufig folgende dauerhafte Quarantäne stößt in der Regel nicht auf das Verständnis der betroffenen Dame. Also: vorbeugen statt heilen! Das soll hiermit geschehen. Liebe Leute: "'nen" ist die Kurzform von "einen". Ich habe nichts gegen die Abkürzerei an sich, aber abgesehen von der grammatikalischen Impertinenz, die in einem Satz wie "Ich mache einen Foto von Dir" zutage tritt, ist diese Abkürzung in den falsch angewandten Fällen ja gar keine. Meist lautet die korrekte Form "ein" - und das sind genausoviele Buchstaben wie in einem schludrig hingeworfenen "nen". Wobei es grammatikalisch richtig abgekürzt noch eines Auslassungs-Apostrophs bedarf, womit man tatsächlich eine Taste mehr drücken muß, als wenn man es von Anfang an richtig ausschreibt. Dummheit = Mehrarbeit. Oder eben (ohne Apostroph) der gleiche Aufwand, um etwas falsch zu machen. Ich bin sicher nicht der erste, der dies anprangert, dazu gibt es im Internet ja eine ganze Armee von Grammatiknazis. Aber sollte sich irgendein Infizierter auf der Suche nach Hilfe hierher verirren, so möge ihm dies als Gegenmittel/Impfserum/letzte Ölung gereichen:
Jetzt und hier wird es enthüllt! Von vielen irrtümlich als positiv wahrgenommen, ist es in Wirklichkeit verantwortlich für den Niedergang der menschlichen Zivilisation und die Vergrößerung des Leids auf diesem Planeten.
Nein, ich rede zur Abwechslung einmal nicht von Frauen, sondern von etwas, von dem ich eigentlich fast genausowenig Ahnung habe: Aktien. Treibende Kraft dieses unsäglichen Strebens nach Gewinnmaximierung. Man muß ja schließlich die Anleger zufriedenstellen, jedes Jahr mit einer fetten Rendite (?) aufwarten, stets die Ergebnisse des Vorjahresquartals übertreffen, damit man auf dem blankgewichsten Parkett der Börse bestehen kann. Dem stets vorgebrachten Argument für Arbeitsplatzverschlechterungen „Wir müssen das so machen, die anderen machen das schließlich auch“ - das unsere Mütter schon nie haben gelten lassen, wenn es darum ging, ein momentan besonders angesagtes Spielgerät/Kleidungsstück zu haben -, wird dadurch tatsächlich Bedeutung verliehen. Die Situation in der heimatlichen Marktnische interessiert doch kaum, wenn man nicht attraktive Gewinne vorweisen kann, die vollkommen artfremde Investoren anzieht (oder im Verlustfalle eben abschreckt). Mutti war ja nicht auf das Geld anderer Leute angewiesen, die sie nach ihrer Performance am Markt bewertet haben.
Schlimmer noch: große Firmen beteiligen doch schon längst Mitarbeiter zu speziellen Konditionen an diesem Spektakel. Und hier beginnt das eigentliche moralische Dilemma im Betrieb: Massenentlassungen führen durch verringerte Kosten zu einer Steigerung des Gewinnes der übrigen Mitarbeiter. Jeder, der sich an solchen Aktienplänen beteiligt, arbeitet also an der eigenen Ausbeutung mit und gefährdet langfristig seinen Arbeitsplatz. Das gilt sogar für die Chefetagen, wobei dort der vorzeitige Ruhestand mit ein paar Milliönchen Abfindung allerdings eine eher nicht allzu abschreckende Vision ist, fürchte ich ...
Konsequenz? Naja, Friede den Hütten, Krieg den Palästen, so wie immer. Oder soziale Verantwortung zeigen und, ich weiß nicht, Aktien verbrennen; dadurch dürfte der Kurs auch steigen, weil die Anzahl der im Umlauf befindlichen sinkt. Öffentliche Aktienverbrennungen wären doch ein schönes Zeichen (bald ist wieder die Zeit der Osterfeuer!) und ein geselliges Ereignis, wo man mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen und sich auch mit Andersdenkenden (vermutlich einer zu diesem Zweck ins Leben gerufenen FDP-Wirtschaftspolizei) austauschen kann.
Endlich ist es soweit! Am kommenden Sonntag können wir "denen da oben" endlich einmal zeigen, was wir von ihnen halten. Ich verzichte an dieser Stelle einmal auf altbekannte Weisheiten wie "Wenn Wahlen wirklich etwas ändern würden, wären sie verboten" und daraus folgernde Ratschläge à la "Vote from the rooftops". Statt dessen präsentiere ich das vom Spiegel so freundlicherweise bereitsgestellte Video des entscheidenden TV-Duells der spitzen Kandidaten zweier (bisher) außerparlamentarischer Parteien:
Leider wurde die PARTEI ja durch eine offenbar verfassungswidrige Willkürentscheidung des Bundeswahlleiters ihrer Möglichkeit der Teilnahme beraubt, was nun (wie im Video erwähnt) von Wahlbeobachtern der OSZE geprüft wird. Zustände wie in einer Bananenrepublik! Aber das ist ja nichts Neues. Wer noch nach Alternativen sucht, wird vielleicht hier fündig:
Aufgrund des Ergebnisses sehe ich mich gezwungen (obwohl Autor), mich auf die Seite der Piratenpartei zu stellen. Aber was soll ich machen? Die anderen Parteien kann ich eh nicht ernstnehmen ...
Google Maps und GPS. Wunder der Technik. Mit einem entsprechenden Mobiltelefon kann man jederzeit seine Position auf einer Karte anzeigen lassen, kann verfolgen, wie der kleine blaue Punkt, der den eigenen Standort markiert, einer Straße folgt. And who knows where the road may lead us? Only a fool would say. Was einen letztendlich am Ende der Straße erwartet, kann auch Google Maps nicht sagen, aber neuerdings ist diese Anwendung auch beim Standort nicht mehr so sicher. So befand ich mich denn am Samstagabend auf dem Weg zu einer Verabredung und war mir im Geflecht einiger Hamburger (!) Seitenstraßen nicht mehr sicher, in welche Richtung ich nun meine Schritte lenken mußte; also das Handy gezückt und auf die Positionsbestimmung per GPS/GM gewartet. Und was wurde mir angezeigt? Das:
Jetzt gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten: Entweder das Problem liegt nur bei Google Maps. Das wäre noch vertretbar, Google ist mittlerweile so ein Scheißriesenkrake geworden, da verheddern sich die Tentakel schon mal. In dem Fall will ich die fünf Euro fürs Taxi zurück, das ich daraufhin nehmen mußte! Oder das Problem liegt beim GPS, das macht mir Sorgen, denn DAS benutzt auch das US Militär. Und sollten die Heinis eine Cruise Missile auf ein mutmaßliches Taliban-Versteck abfeuern, könnte das Ding also geradewegs in der Hamburger Innenstadt landen. Oder die 82. Luftlandedivision fallschirmt auf den Strand Pauli Beachclub. Und man kennt die ja, die schießen erst und denken dann (falls überhaupt). Seid also gewarnt!
Vielleicht hat sich Bin Laden auch einfach nur ein paar Blackberry-IDs geklont und telefoniert damit munter in seinen Höhlen herum. Vielleicht kann ich dann ja auch seine Anrufe empfangen oder seine Gespräche abhören? Die CIA kann mir hier mal ein schönes Angebot unterbreiten. Das Einstiegsgebot liegt bei ... EINER MILLION DOLLAR! MUAHAHAHA!
Oder es gibt eine viel einfachere Erklärung, nämlich daß das Raum-Zeit-Kontinuum einen Sprung in der Schüssel hat, sich Realitäten und Dimensionen zu überlagern beginnen und Personen mit besonderer Anziehungskraft (also ich zum Beispiel) Dualitäten entwickeln und an mehreren Orten gleichzeitg sein können, omnipräsent sozusagen. Vielleicht werde ich gerade ein Gott.
Und gleich noch einen hintendran bzw. obendrauf - mein Orientierungssinn läßt in der virtuellen Welt zu wünschen übrig. Wo wir jedenfalls gerade von Boten des Todes sprachen ... Da hat doch tatsächlich jemand meinem Aufruf Folge geleistet, dabei aber wieder einmal alles durcheinandergebracht. Die Marienkäfer erschießen, nicht die Frauen! Herrje ... Naja, Amerikaner eben. Jedenfalls gab es einen kleineren Amoklauf in einem Fitneßstudio in Pittsburgh. Der (mutmaßliche, hüstel) Täter, George Sodini, hinterließ offenbar eine Art Online-Tagebuch, so eine Art Blog ... hm ... jetzt bin ich gerade am Überlegen, ob es da Zusammenhänge gibt ... Leute, die in der echten Welt nicht klarkommen und sich ihren Frust im Internet von der Seele schreiben ... Ich würde ja meinen Blog hier schließen und dann dazu aufrufen, alle Blogger vorsichtshalber wegzusperren, aber wo soll ich dann noch dazu aufrufen? In der Fußgängerzone? Mit echten Menschen drin? Das trau ich mich nicht ...
Worum ging's? Ach ja, dieses Online-Tagebuch ist mit Vorsicht zu genießen; es stammt höchstwahrscheinlich wirklich vom Täter, aber der ist nicht dumm und weiß auch, wie das Internet funktioniert. Das meiste wird wohl zutreffen; ich glaube tatsächlich, daß Leute wie er Verständnis für ihre Probleme suchen, und da würden Lügen nicht helfen. Aber er benennt auch einige andere Personen, und da mag vielleicht die Absicht hinterstecken, denen noch posthum eins auszuwischen. Jedenfalls gibt es hier mal einen Link zur Seite/zur Abschrift/Kopie. Es gibt Leute, die der Meinung sind, man müßte solche "Pamphlete" sofort aus dem Netz nehmen, um den Tätern nicht noch eine Plattform zu bieten. Aber wie sonst soll man verstehen, was in diesen Menschen vorgeht? Und vor allem erkennen, daß sie nicht so viel anders sind als man selbst? Äh ... also ich nicht! Aber es ist wohl wichtig, zu erkennen, daß diese Menschen eben nicht irgendwelche Durchgeknallten sind, die mit Alufolienhüten auf dem Kopf herumlaufen. Ein solches Bild wird ja gern mal schnell an die Wand gezeichnet, viele Medien berichten ja mittlerweile von "krankhaftem Haß auf Frauen", und das ist dann doch ein wenig zu barsch und vereinfacht ausgedrückt. Und so einfach, wie wir die Welt gerne hätten, ist sie ja nunmal nicht. Aber das ist ja trotzdem kein Grund zur Verzweiflung, weder für die BILD, noch für den alten George. Wobei Letzterer offenbar sogar eine differenziertere Weltsicht hatte.
Naja. Die USA. Prostitution ist verboten, Waffen sind erlaubt. Der weltgrößte Pornoproduzent, aber schon ein einfaches Kompliment kann als sexuelle Belästigung verfolgt werden. Kein Wunder, daß die Leute irgendwann durchdrehen ...
Sie sind da, und sie sind überall! Zunächst hielt ich das selbst für die überzogenen Wahnvorstellungen eines hysterischen Phantasten, aber mittlerweile haben unabhängige Quellen bestätigt: es gibt eine Marienkäferplage! Geflügelte Boten des Todes, in der Tat! Nein, ich übertreibe nicht! Seht selbst!
Sie trinken unsere Cola! MEINE Cola! Für die ICH mit MEINEM Geld bezahlt habe! Nicht im Bild sind die Millionen und Abermillionen Komplizen des kleinen Verschwörers, die sich zum Zeitpunkt des Fotos im Hintergrund hielten. Aber sie sind da, das ist ja wohl jedem schon aufgefallen. Sie nehmen uns das Essen (und Trinken!), stehlen unsere Arbeitsplätze und unsere Frauen! Nein, so nicht, dazu sind sie nun wirklich zu klein. Aber landet so ein Viech auf oder in der Nähe einer Frau, ist diese ganz aus dem Häuschen und quiekt und lächelt und stupst und was weiß ich; während wir arme Männer uns vergeblich um Blickkontakt bemühen (mit der Frau! Nicht mit dem Tier!). Wenn wir dieser Plage nicht Herr werden, ist die Menschheit also logischerweise zum Aussterben verurteilt. Völker hört die Signale! An die Waffen! Friede den McDonalds-Restaurants, Krieg den Marienkäfern!
Es ist wieder soweit. Zum, äh ... wiederholten Male jährt sich der Todestag des tollsten Bankräubers aller Zeiten, John Dillinger. Heimtückisch niedergeschossen vom FBI als er aus dem Kino kam. Passenderweise lief vor kurzem ein entsprechender Film an, "Public Enemies", in welchem diese Rolle von einem anderen John gespielt wird, oder vielmehr einem Johnny: Depp. Leider läuft dieser Streifen noch nicht in Deutschland, am John Dilinger Day muß man doch abends ins Kino. Kann man nichts machen.
Dieses strahlende Vorbild für uns alle (oben im Bild - nach seiner Verhaftung - scheint er mit den Fingern eine Pistole anzudeuten; kurz darauf flieht er lustigerweise mittels einer selbstgeschnitzten Waffenattrappe) inspiriert noch bis heute Nachahmungstäter in aller Welt, die allerdings meist nicht ans Original herankommen. Gebt Euch mal mehr Mühe! Auch die "John Dillinger Died for You Society" ehrt ihren berühmt-berüchtigten Namensgeber an diesem Tag, und wir alle sollten uns heute Zeit für den kleinen Bankräuber nehmen, der in uns allen steckt. Wir haben Krise! Genau wie damals. Und die Banken sind verbrecherische Blutsauger! Genau wie ... immer. Wen's interessiert, der im Gedenken ein wenig im Netz stöbern oder den entsprechenden Wikipedia-Eintrag lesen; obwohl der Passus bezüglich der umstrittenen Waffe wieder fehlt. Aber das FBI ist ja schließlich auch um seinen Ruf bemüht ... Die Waffe, die der einsatzleitende Agent "aus Dillingers Hand" nahm, hatte vorher jedenfalls niemand sonst gesehen, und abgefeuert wurde sie auch nicht; aber damals machte man eben kein langes Federlesen. Gangster, FBI, alle haben geballert, was das Zeug hielt. Das waren noch Zeiten ...
Auch ein Foto, das Dillingers Ruhm nach seinem Tod noch mehrte, vor allem in der Damenwelt. Zumindest diese dürften sich heute nacht dann ein paar Gedanken machen und so die Erinnerung an diesen großen, äh, Mann, hm, hochhalten.
23 skidoo!
John Herbert Dillinger 22. Juni 1903 - 22. Juli 1934
"Stranger stop and wish me well, Just say a prayer for my soul in hell. I was a good fellow, most people said, Betrayed by a woman dressed all in red."
Nein, kein anglizistischer Imperativ (obwohl Ihr es gerne so auffassen könnt), es handelt sich um einen konkreten Ausruf der Frustration. Heute ... ... ist Siebenschläfertag. Das war's dann wohl wieder mit dem Sommer. Und im Herbst werden uns dann wieder irgendwelche Meteorologen erzählen, daß dies ein "Jahrhundertsommer" war, weil es Ende April mal drei besonders heiße Tage gab. Für Hamburg seh ich jedenfalls schwarz (Webcam) und für Wien nun ebenfalls (Fenster). Ich will doch nur Sonne
Ist natürlich gelogen. Ich hab nur einen Koffer, und den kann ich von hier aus sehen. Und ich bin nicht in Berlin. Der ein oder andere Leser allerdings, oder sogar Leserin, die ich an dieser Stelle persönlich grüßen möchte. Hallo!
"Tja, und nun?", fragen sich alle Nicht-Berliner etwas ratlos. Schon gut; damit dieser Eintrag nicht vollkommen unerheblich für Euch wird, hier etwas, das zumindest mir neu war: Es gibt Treets! Immer noch oder vielleicht auch schon wieder, wer weiß das schon so genau, um die Zeit recherchier ich nicht mehr. Hab ich auf dem Flughafen entdeckt, vielleicht haben sie da ihre zollfreie Nische gefunden, die ihnen das Überleben garantiert. Wer's nicht kennt (haha, Ihr Zuspätgeborenen!): Treets gab's damals überall, in jedem Supermarkt, die waren (hey, sie SIND) vergleichbar mit M&Ms, die mit den Erdnüssen drin. Ungefähr um die Zeit, als M&Ms aufkamen, verschwanden Treets vom Markt, ich habe sie nie wiedergesehen - bis jetzt! Und die sind neu, isch schwör, Alta! Steht hinten drauf: Mindestens haltbar bis 13.12.2009! Also keine Reste, die man nun in irgendeinem vermoderten Warenhaus ausgegraben hat! Die schmecken noch wie damals in den 70ern/80ern ... Wer also alt ist und sich demnächst auf Flughäfen aufhält (Urlaubszeit!), kann danach Ausschau halten.
Und hier ein Beweisfoto:
Für alle, die nicht fündig werden: mehrere Exemplare dieser (ehemals?) bedrohten Gattung wurden am Flughafen Hamburg, im Bereich der C-Gates (ungefähr auf Höhe C8, schätze ich) gesichtet und, ähem, teilweise erlegt. Hey, es waren nur drei! Aller guten Dinge sind drei!
... ist ja nicht so gut, wie man weiß. Für diejenigen, denen morgen das Glück eines (freien) Feiertages beschieden ist - das dürfte hauptsächlich auf "Menschen" unterhalb der Main-Linie zutreffen -, habe ich eine schöne Variante eines bekannten Spieles ausgegraben, mit welcher man sich heute abend die Zeit vertreiben kann. "Die Zeit totschlagen" schreibe ich lieber nicht, denn es beinhaltet unter anderem gefährliche Gegenstände; gefährlich, wenn man sie unsachgemäß benutzt, zumindest, und das ist leider durchaus möglich. Das Spiel nennt sich "Schere, Stein, paar Bier" und benötigt eben diese Utensilien. Die Regeln sind einfach: man spielt es wie "Schere, Stein, Papier", nur lediglich mit den ersten beiden Möglichkeiten. Der Gewinner darf/muß aussetzen, der Verlierer muß ein paar Bier (also mindestens zwei) trinken. Bei Unentschieden müssen beide trinken. Anschließend kann man mit dem gewählten Gegenstand etwas unternehmen, dies ist jedoch nicht obligatorisch und führt in der Regel zu Körperverletzungen und/oder Sachbeschädigungen. Ohne destruktive Elemente, also lediglich als Trinkspiel, eignet sich diese Variante auch vorzüglich, um mit einer Dame das Eis zu brechen. Man sollte allerdings darauf achten, es rechtzeitig zu beenden, damit das "brechen" nicht zu wörtlich genommen wird. Außerdem bietet sich bei einer solchen Konstellation (Mann-Frau) noch eine weitere Abart an, nämlich "Muschi, Schwanz, Kondom". Die entsprechenden Zeichen (sollte man es tatsächlich nur mit den Händen und nicht mit den tatsächlichen Körperteilen spielen (wobei, zugegeben, die Auswahlmöglichkeiten von der Natur empfindlich eingeschränkt worden sind - normalerweise jedenfalls!)):
Muschi:
Schwanz:
Schwanz für Angeber:
Kondom:
Die Regeln sind klar: Schwanz fickt Muschi (Sieg), Kondom hüllt den Schwanz ein (Sieg) und Muschi verschluckt das Kondom (Sieg). Viel Spaß und gute Nacht!
Bald ist es wieder soweit! Wahlen stehen an! Und die sind wichtig, weil die Politiker sonst ja nicht wissen, was sie tun sollen. Also bei der Europawahl wähle ich natürlich Deutschland, ist ja klar. Soviel Patriotismus muß sein, Dann haben wir vielleicht auch bald Berlin als Hauptstadt Europas, bisher ist das ja irgend so ein belgisches Dorf, glaube ich. Keine Ahnung, wie das passiert ist, Bürokratie halt, aber das muß sich ändern. Und später im Jahr dürfen wir nochmal an die Urne, da können wir dann wohl endlich die Krise (Merkel) abwählen, das wird aber auch Zeit.
So, und für die verirrten (männlichen(naja!)) Schäfchen, die immer noch sitzpinkeln, gibt es neben den gesundheitlichen Bedenken jetzt einen weiteren Grund, besorgt zu sein. Na gut, auch dieser hat mit der Gesundheit zu tun:
TAIPEI (Reuters) - A Taiwanese man became a sitting target for a snake, which bit his penis as [he] sat on the toilet at his rural home, local media reported on Monday.
Ja, das kommt davon. Natürlich bleibt die Gefahr bestehen, wenn man das große Geschäft verrichtet. Also eine wichtige Warnung für jeden von uns!
"As soon as he sat down, he suddenly felt a knife-like pain and reacted instinctively by standing up," the China Times said. "When he looked down, he saw the big snake."
Das kenne ich, das ist bei mir aber immer so
The 51-year-old man, from Nantou County, was under medical care with minor injuries, a director at Puli Christian Hospital said. "As soon as he has passed the risk of infection, he can go," the director, who declined to be named, said. "A snake's mouth isn't always clean."
Diese Asiaten! Solch ein Vorfall ist sogar dem Direktor des Krankenhauses so peinlich, daß er nicht genannt werden will. Wie muß sich erst das arme Opfer fühlen? Da stellt sich die Frage, ob sich der Weg ins Krankenhaus überhaupt gelohnt hat, oder ob er sich nicht lieber gleich an Ort und Stelle hätte entleiben sollen. Aber vermutlich setzen auch Taiwanesen ihre Prioritäten richtig: Lieber das Gesicht verlieren, als den c===3 Versaute ASCII-Bildchen, ein neuer Tiefpunkt ist erreicht! Schampus für alle!
Ja, so leicht ist das alles nicht. Dank einiger Probleme beim Serverumzug und der Tatsache, daß ich zu selten Backups meiner Webseite mache, ist hier so einiges verlorengegangen. Aber wenigstens scheint die Sonne. Außerdem war ich in den letzten Wochen sowieso unproduktiv, es gab also nicht viel zu verpassen. Und da ich wohl noch ein paar Tage brauche, um die letzten Beiträge zu rekonstruieren, gibt es in der Zwischenzeit eine neue Rubrik: Links. Frei nach der altbekannten Volksweisheit "Was ist das Schönste an Berlin? Die Autobahn nach Hamburg". Selbstverständlich gilt auch und gerade hier die übliche Ablehnung jeglicher Verantwortung. Ich hab so absolut keine Ahnung, was sich auf den verlinkten Webseiten abspielt, und will es auch gar nicht wissen. Ich tippe quasi nur zufällige Zeichenfolgen, wer da draufklickt ist selber schuld ...
Das muß an Feuerwerk reichen; ein simpler Startschuß fürs neue Jahr. Und schon stellt sich die Frage: Was kann man tun, um auch im Jahr 3175 (YOLD) zukunftsfähig zu bleiben? Wie reagiert man auf die wechselnden Anforderungen des Marktes? Die beliebtesten Trends im Überblick:
- sich als innovativ bezeichnen. Innovationen sind immer noch groß in Mode, und aufgrund der übernmäßigen Verwendung dieses Schlagwortes weiß eh niemand mehr genau, was damit ausgesagt werden soll und fragt deshalb lieber nicht genauer nach, schließlich will man sich ja nicht blamieren.
- sich neu erfinden. Siehe "innovativ", nur noch vager. Wichtiger Tip: Nach dem Neuerfinden das Patentierenlassen nicht vergessen!
- sich eine Ähre ins Knopfloch stecken und "mit wertvollen Cerealien" werben. Achtung: Auf die richtige Schreibweise achten, mit "cerebral" hat das nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun!
- ein paar Kilos zunehmen (Weihnachtsspeck pflegen!) und entsprechende T-Shirts drucken lassen: "Jetzt 25% mehr Inhalt GRATIS!"
- sich nicht mehr profan als "Mensch" bezeichnen, sondern als "Personen-Event". Generell jedoch Vorsicht walten lassen, wenn man Formulierungen von Pro7 übernimmt, die haben einen am Sender!
Ich hoffe, das hilft Euch bei Euren Pitches/Bitches. Erfolgsprovision bitte nicht vergessen!
Die Schweizer! Die Rede ist natürlich von der Langsamkeit. Nachdem ich nun wieder einmal Gelegenheit hatte, vor Ort dieses Vorurteil auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen, stieß ich auf eine heiße Spur; da es sich um einen akustischen Hinweis handelte, also quasi einen Satz heiße Ohren. Aber ich schweife ab bzw. rede wirr. Und zwar begab es sich, daß auf der Taxifahrt zum Flughafen das Radio lief und pünktlich zur vollen Stunde (man denke an die legendäre schweizerische Präzision!) die Nachrichten kamen. Und was mußte ich da hören? Mord und Totschlag im Nahen Osten? Neuigkeiten zur Präsidentenwahl in den USA? Sonstige Unglücke und Katastrophen? Fast! "In der Schweiz gibt es immer mehr Ziegen. Der Bestand stieg von 60.000 auf 79.000, teilte das landwirtschaftliche Amt mit." Kein Wunder, daß die Schweizer immer so ruhig sind. Wenn man denen immer nur solche Nachrichten vorsetzt, wird sich wohl so bald nichts am Ruf der Schweiz als "die größte 30er-Zone der Welt" ändern ...
Eine kleine Schrift für einen Menschen, aber eine große Schrift für die Menschheit
Geschrieben von Saven van Dorf
Dienstag, 28. Oktober 2008
Hurra! Einen neue Ära erblickt vorübergehend (wie das halt nunmal mit Ären so ist) das Licht dieser Welt. Nun google ich erstmal die korrekte Mehrzahl von Ära, und dann schauen wir weiter ....
Aufgrund längerer Abstinenz von jeglicher journalistischen Tätigkeit hat eventuell meine Fähigkeit zur Recherche ein wenig gelitten. Zumindest konnte ich im ganzen Internet (d.h. Wikipedia) keine zufriedenstellenden Angaben finden. Vielleicht weiß ja hier jemand die Antwort: Eine beliebte Beerdigungsform ist ja bekanntlich die Einäscherung. Wie wird nun verfahren, wenn der Verstorbene durch einen Brand ums Leben kam? Ab welchem Verbrennungsgrad ist ein Nachbrennen erforderlich, und wie wird das den Hinterbliebenen in Rechnung gestellt? Gibt es einen Nachlaß, so daß man nur die tatsächlich erbrachte Heizleistung bezahlen muß, oder eventuell sogar nur die Urne? Fragen über Fragen. Und die Feuerwehr, die sich mit sowas eigentlich auskennen müßte, ist auch unkooperativ; unter 112 bekam ich nur ausweichende Antworten ("Gehen Sie aus der Leitung!")
Ganz wichtige Durchsage in beinahe eigener Sache: Ein BH (jawohl, Büstenhalter, Brustheber oder wofür diese Abkürzung "steht") sorgt nicht dafür, daß die Möpse mit fortschreitendem Alter vor der Schwerkraft geschützt werden; wenn überhaupt, trägt er durch die Entlastung der Brustmuskulatur höchstens dazu bei, daß die Dinger eher schlaffer werden (und das sind dann nicht die einzigen Dinger, die schlaffer werden, wenn ihr wißt, was ich meine). Also lieber den BH weglassen und dafür fünf Minuten Brusttraining am Tag machen. Langzeitstudien haben jedenfalls ergeben, daß ein solches Kleidungsstück keinerlei Auswirkungen auf den eigentlichen Zustand der Brust hat, auch nicht nach jahrzehntelangem Tragen. Da ich schon viele Frauen sagen hörte, daß sie damit ihre lieben Titten vorm Hängen bewahren wollen: Das wirkt nicht. Laßt den BH also weg, solange ihr's euch leisten könnt und flieht dann halt im Alter da hinein ... Natürlich kann es sein, daß die Natur jetzt nicht gerade Wunderwerke da vollbracht hat, und daß ihr euch mit BH schöner fühlt; aber bis auf wenige Ausnahmen muß ich sagen, daß es "ohne" doch oft sehr viel erotischer wirkt als "mit", Wonderbra hin oder her. Laßt euch nichts einreden, Mädels, das ist reine Propaganda der Unterwäscheindustrie! Damals, die ollen Hippies, die haben die Verschwörung durchschaut und die Hundekörbchen verbrannt ... Die gute, alte Zeit ... Jedenfalls halte ich es für sehr gut möglich, daß durch dieses eingezwängte, nippelgeschützte Vor-sich-hinvegetieren auch und gerade auf Seiten der Frauen wertvolle erotische Stimulantien verlorengehen. Das ist quasi Energieverschwendung und damit anprangernswert. Etwas mehr Erotik hülfe auch gegen die zunehmende Vergreisung in Deutschland, ich sollte in die Politik gehen ... Und nächste Woche: Warum Höschen gesundheitsschädlich und ein Werk des Teufels sind
Frau Krause tauscht nicht mehr. Die Ära, die den - später von der Nachwelt so genannten - "Krause-Zyklus" hervorgebracht hat, endete mit dem 11.9.2008. Nun habe ich also meine ganz persönliche 9/11-Tragödie, mein ganz persönlicher eingestürzter Turm ... Doch genau wie die Tarotkarte "Der Turm" ist die Zerstörung an sich nichts Schlechtes, sondern wertfrei, und bietet Raum für ach so viele Möglichkeiten des Neubaus. Hurra.
Sodele, jetzt hab ich hier ja einige Zeit nichts mehr von mir gegeben, lebenszeichentechnisch, blogmäßig. Das, tja, ich weiß auch nicht, ich war erkältet? Und einmal hatte ich Zahnschmerzen. Jaja, schon klar, alles keine Gründe, aber eigentlich wollte ich sowieso nie ein Blog führen, was soll das auch? Aber wer weiß, vielleicht ist da draußen ja jemand, dessen einzige Verbindung zur Außenwelt ein Computer mit Internetanschluß ist, und durch grausame Umstände ist diese Seite die einzige, die aufgerufen werden kann, und ich damit einzige Quelle der Unterhaltung und Information ... Hey, Hollywood hat schon ähnlichen Nonsens verfilmt!
Mit „von der Außenwelt abgeschnitten“ haben wir auch schon das erste Thema: der Inzest-Skandal. In Österreich (wo sonst?) hat sich herausgestellt, daß der Entführer von Natascha Kampusch ein unwissentlicher Nachahmungstäter war. Ein Vater hat seine Tochter dreimal so lange in einem Kellerverlies eingesperrt und sogar Kinder mit ihr gezeugt. Im Gegensatz zu der Kampusch durften die auch nicht raus, die mußten ewig lange auf engem Raum miteinander klarkommen, also praktisch wie bei Big Brother, inklusive Sex unter der Bettdecke. Naja, so genau weiß man das natürlich nicht (das mit der Bettdecke), es gab ja keine Kameras in diesem geheimen Keller, was auch zu Empörung in der Bevölkerung geführt hat. Ebenso wie die Selbstgerechtigkeit des „Inzest-Vaters“, der eigenmächtig und ohne Beteiligung der Zuschauer (die es ja nicht gab) einfach selbst Leute da rausgevotet hat. Also das ganze Konzept war quasi für’n Arsch, RTL2 hat das besser hinbekommen, und das will schon was heißen. Dafür wandert der Heini jetzt aber auch wohl in den Knast.
Hm, was war noch so los im Mai ... Ach ja, es gab massive und teilweise gewalttätige Proteste gegen das Olympische Komitee, weil es seit Jahrzehnten Tibet besetzt und unterdrückt und weiß nicht was. Ein paar Demonstranten hatten es wohl auch geschafft, das olympische Feuer während des Fackellaufs zu löschen, für die paar Minuten war Tibet frei und der Dalai Lama König der Welt, aber dann war wieder Licht an und alles wie vorher (wer weiterknutschen will, darf für zwei Minuten in den Schrank). Den ganzen Sinn dahinter verstehe ich auch nicht so recht, also wechsle ich mal schnell das Thema.
Ähm ... irgendwas war noch in Italien mit dem Müll, Militär wird auf Deponien eingesetzt oder sowas. Berlusconi hat dort wohl das Kriegsrecht verhängt und beschuldigt den Müll, illegale Versammlungen abzuhalten. Wenn sich die Abfälle nicht sofort auflösen, werden sie erschossen. Schöne Überleitung auf das, was mir als letztes einfällt, brandaktuell:
Hillary Clinton ist durch ihr mieses Abschneiden in den Vorwahlen schon so verzweifelt, daß sie jetzt an die Attentäter des Landes appelliert, doch bitte mal den Obama ins Visier zu nehmen. Natürlich hat sie das etwas geschickter ausgedrückt, wir wissen ja, wie die Frauen so sind. Nachher wollen sie’s wieder nicht so gemeint haben!
Naja, das war’s wohl erstmal. Ich hoffe, in nächster Zeit öfter zu einem Update zu kommen, aber versprechen werd ich mal lieber nichts, dafür sind die Röcke schon zu kurz ...